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A1-Junioren

Die A1Junioren spielen in Neudrossenfeld und werden von Thomas Förster trainiert

Tel.: 09228-971181

Mobil: 0160-96373700

email: tsv-jugend.neudrossenfeld@cpa-gruppe.de

Beitrag vom 16.09.2016
Neuling ist heiß
Förster: "Haben dieses Jahr keinen Druck"
von Hans-Jürgen Wunder
Verspäteter Saisonstart für die Neudrossenfelder Junioren. Vor der Kreisligapremiere steigt bei der Truppe von Thomas Förster die Spannung, nachdem man sich nur mit einem einzigen echten Test auf die kommenden Aufgaben vorbereiten konnte. Doch dabei konnte die neu formierte Spielgemeinschaft überzeugen, so dass man sich vor dem Gegner, der mit einem Kantersieg aufhorchen ließ, nicht fürchten muss.
Im Grunde genommen hat die älteste Neudrossenfelder Nachwuchsmannschaft mit der Meister-Elf, die sich in der abgelaufenen Serie nach hartem Zweikampf gegen Zapfendorf letztlich durchsetzen konnte, nur noch wenig zu tun. "Wir haben etwa 15 Mann im Kader und mehr als die Hälfte der Akteure hat in der vergangenen Serie noch B-Jugend gespielt. Doch mir ist deshalb nicht bange, denn das sind alles gute Jungs", gibt sich TSV-Trainer und Jugendleiter Thomas Förster entspannt. Doch ab morgen wird es ernst. Am Samstag um 11:30 Uhr erwarten die Neudrossenfelder mit der JFG Main-Aurachtal ausgerechnet die Mannschaft zum Start, die sich am ersten Spieltag mit einem 8:1-Kantersieg gegen die JFG Baunachtal gleich an die Tabellenspitze setzen konnte. Dass diese Truppe, die erst nach dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen Hollfeld die Klasse sichern konnte, eine große Unbekannte darstellt, stört Förster indessen nicht. "Ohne dass es überheblich klingen soll, werden wir versuchen, unser Spiel durchzubringen. Sollte es hier Probleme geben, können wir innerhalb der Partie noch Änderungen vornehmen - so flexibel sind wir."

Für die neue Saison gerüstet: Am Wochenende müssen die Neudrossenfelder A-Junioren Farbe bekennen.
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Enger Kader

"Mit 15 Mann sind wir natürlich nicht besonders breit aufgestellt. Das hat in der Urlaubszeit besonders dazu geführt, dass wir keine Vorbereitungsspiele austragen konnten. Und nur Training ist für die Jungs auf Dauer natürlich auch langweilig", bekennt der langjährige Jugendcoach. Da war man zufrieden, dass mit Felix Schneider vom TSV Kulmbach überhaupt ein neuer Mann dazu gekommen ist. "In Kulmbach ist mit der Jugendmannschaft nichts mehr gelaufen und wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat. Felix ist ein guter Typ und wird bei uns im Mittelfeld zum Einsatz kommen", so Förster. Allerdings musste man mit Lorenz Schneider, der eigentlich noch ein Jahr beim Nachwuchs spielen dürfte, einen Mann vorzeitig zu den Herren des ATS in die Bierstadt ziehen lassen. "Ich halte überhaupt nichts davon, die Jungs vorzeitig aus der Jugendmannschaft herauszuholen. Das mag vielleicht bei Ausnahmetalenten sinnvoll sein, die hier unterfordert wären. Aber im Regelfall soll man die Burschen beim Nachwuchs belassen, denn Herren können sie danach die nächsten 20 Jahre spielen", übt der SG-Coach Kritik am Nachbarverein, der auch zwei Akteure aus der Maintal-Friesenbachtaler Bezirkoberligajugend vorzeitig losgeeist hatte. Freilich müssen die Neudrossenfelder Junioren nicht fürchten, in Unterzahl antreten zu müssen, wenn im Saisonverlauf die Ausfälle zunehmen sollten. "Wir haben ja drei B-Jugendmannschaften, aus denen wir im Fall der Fälle nachschieben könnten. Vielleicht hätten es zwei Teams in dieser Jahrgangsstufe auch getan, aber gut." Und selbst auf der Torwartposition, auf der Alexander Masel der einzige gelernte Keeper ist, gäbe es eine interne Alternative. "Manuel Hermsdörfer schnappt sich im Training schon mal die Handschuhe und gibt dabei keine schlechte Figur ab", grinst der Aufstiegscoach. 

Vielseitiger Nachwuchsmann: Manuel Hermsdörfer (re.) kann man zur Not auch zwischen die Pfosten stecken.
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Gelungene Generalprobe

In dieser Woche gab es für den Neuling dann doch noch ein Testspiel. "Wir mussten im Pokal gegen unseren Mitaufsteiger TSV St. Johannis antreten und haben mit 1:0 gewonnen. Ich war angenehm überrascht, dass die Jungs über 90 Minuten Gas gegeben haben, obwohl wir bei sommerlichen Temperarturen nur mit 12 Mann antreten konnten", freut sich Thomas Förster über das erste Erfolgserlebnis in der neuen Serie. Nach knapp einer Stunde konnte Franz Schirmer eine von mehreren guten Möglichkeiten zum entscheidenden Treffer nutzen. Bis auf Jan Mehl, der sich an den Bändern verletzt hat und drei Wochen pausieren muss, hat der SG-Coach mittlerweile seinen Kader zusammen und blickt relativ entspannt auf die kommende Punkterunde. "Im Gegensetz zum Vorjahr, als wir unbedingt aufsteigen wollten, haben wir jetzt keinen Druck. Ich könnte mir zwar durchaus vorstellen, dass wir uns nach oben orientieren dürfen, weil wir eine gute Mannschaft haben - aber man wird sehen", zeigt sich Förster recht zuversichtlich. 


 

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