TSV Harsdorf - ASV Hollfeld II 4:2
Verdienter Sieg
Die Einheimischen waren von Beginn an gut auf die lauffreudigen Hollfelder eingestellt und nahmen das Spiel in die Hand. Besonders spielerisch waren die Hardorfer überlegen und so fiel auch das 1:0 nach einer herrlichen Kombination über Vogel und M. Götschel, der den Ball auf M. Nägel zurücklegte, dass dieser ihn nur einschieben brauchte. Fast im Gegenzug fiel der Ausgleich durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss von Manuel Schäfer. Doch der TSV ließ nicht nach und Patrick Götschel setzte kurz hinter der Mittellinie zu einem Solo an, dass er dann, obwohl die Hollfelder mehrmals versuchten ihn zu Fall zu bringen, im Strafraum mit links zum 2:1 abschloss. Kurz vor der Pause hätte Manuel Schäfer bereits mit Rot vom Platz gemusst, als er bei Ingo Scharnagel voll mit den Stollen drüber hielt.
Nach der Pause sorgte dann der bis dato sehr kleinlich und ein wenig einseitig pfeifende Schiedsrichter häufig für Unverständnis. Nachdem P. Götschel wiederholt getreten und gezerrt wurde, konnte er sich nicht beherrschen und beleidigte seinen Gegenspieler. Der Schiedsrichter zückte die Rote Karte und schickte Götschel vom Platz. Wenn man solche Spieler voher besser schützt, passieren solche Entgleisungen nicht. Wenige Minuten später bekam Manuel Schäfer nach Foul und ebenfalls beleidigender Worte die Gelb-Rote Karte (?). In der 63. Minute haute Haas den an ihm vorbei rennenden Ilyas Wille an der Seitenauslinie auf Höhe der Mittellinie voll in die Beine und sah dafür ebenfalls Rot. Dann gab der Schiedsrichter in der 66. Minute erst Tor, als ein Ball von der Unterkante der Latte des ASV-Tores auf die Linie sprang und nahm dies dann aber sofort wieder zurück und entschied auf Schiedsrichter-Ball an der Strafraumgrenze, wobei er aber die Harsdorfer wegschickte. In der 70. Minute entschied er dann auf Strafstoß für Hollfeld, weil H. Scharnagel Rupp gefoult haben soll. Der überragende Fabian Dörfler konnte den Elfer aber halten und machte sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Gegen die verbliebenen neun Hellfelder machten Dirk Wesser und Ingo Scharnagel mit ihren Toren dann alles klar. Das 4:2 in der Nachspielzeit war dann nur noch Ergebniskorrektur. Bester Mann auf dem Platz war Ingo Scharnagel, der trotz eines stark angeschwollen Fußes und starker Schmerzen bis kurz vor Schluss durch hielt. Die Gäste wurden ihrem Tabellenplatz nicht gerecht und fielen in erster Linie durch ihr ruppiges Spiel auf, was sie eigentlich überhaupt nicht nötig hätten.
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