1. FC Kupferberg - TSV Harsdorf 4:1 (2:1)
Punkteteilung wäre gerecht gewesen
Beide Mannschaften begannen das Spiel mit Respekt vor dem Gegner, wobei die Gäste sich zu Beginn besser in Szene setzen konnten. Der TSV spielte druckvoll und zeigte einige Schwächen in der Kupferberger Defensive auf. So fiel auch die 1:0-Führung durch Heumann, der einen Querpass von Marco Götschel im Strafraum ruhig annahm und den Ball überlegt unten ins Eck schob. Erst nach gut 20 Minuten kamen die Kupferberger besser ins Spiel und erzielten mit ihrem ersten Torschuss den Ausgleich, wobei Holhut fünf Meter vor dem Tor völlig ungedeckt war.
Der 2:1-Führungstreffer resultierte aus einem unnötig verursachten Freistoß fast vom Strafraumeck, der mit Hilfe des Innenpfostens im Torwarteck einschlug. Obwohl der Ball scharf getreten war, schien er nicht unhaltbar. Danach passierte bis zur Pause nicht mehr fiel. Nach dem Wechsel hätte der FC das Spiel schnell entscheiden können, doch vergaben sie die Chancen kläglich. Danach besann sich der TSV auf seine kämpferischen und spielerischen Qualitäten und spielte 30 Minuten fast nur auf das Tor der Gastgeber. Entweder fehlte das Quäntchen Glück zum Ausgleich oder der gute Torwart Dresel stand im Weg. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Ein Kupferberger Spieler nahm im eigenen Strafraum ganz offensichtlich, auch für den Schiedsrichter, den Ball mit der Hand mit und leitete den Konter ein, den dann Günther aus abseitsverdächtiger Position zum entscheidenden 3:1 vollendete. Schiedsrichter Schwarzmann verlor in der zweiten Hälfte völlig den Faden und ließ den Kupferbergern vieles durchgehen, was er bei den Harsdorfern konsequent ahndete. Schade, dadurch wurden die Harsdorfer um einen möglichen Punktgewinn gebracht. Das 4:1 durch Schuberth hatte nur noch statistischen Wert.
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