ASV Hollfeld 2 - TSV Harsdorf 1:3 (0:1)
Harsdorf nimmt verdient drei Punkte mit nach Hause
Der TSV Harsdorf tat sich gegen zehn Hollfelder schwer. Am Ende blieben jedoch die drei Punkte bei den Gästen. Beide Mannschaften begannen gut. Die Hollfelder hatten ihre erste Chance schon in der dritten Minute. Nach einer schönen Flanke von Heißenstein, köpfte T. Schäfer den Spielball aufs Tor der Harsdorfer. Torwart Dörfler reagierte aber schnell und konnte den Ball am Tor vorbei lenken. Im Anschluss gab M. Götschel einen Warnschuss aufs Tor der Heimmanschaft, verzog jedoch in aussichtsreicher Position. In der siebten Minute dann Eckball für die Gäste aus Harsdorf und Vogel köpfte zum 1:0 ein. T. Schäfer hatte nach dem Führungstreffer der Harsdorfer erneut eine gute Chance zum Ausgleich, die jedoch in einer Ecke endete. Die Ecke brachte wiederum eine gute Chance für den ASV. Stenglein konnte den Ball jedoch nicht im Gästetor unterbringen. Nach gut zehn Minuten dann die erste Gelbe Karte im Spiel, die Folgen haben sollte. M. Heißenstein bekam diese wegen Meckerns. In der elften Minute hatte dann der TSV Harsdorf durch P. Götschel einen erneuten Schussversuch. Dieser ging jedoch knapp drüber. Hollfeld tat sich in dieser Phase schwer gegen gut stehende Harsdorfer. In der 16. Minute bekamen dann die Harsdorfer ihre erste Gelbe Karte im Spiel. Kramer erhielt diese vom sehr schwachen Schiedsrichter Renner. Hier jedoch später mehr. Der ASV Hollfeld kam nicht mehr ins Spiel zurück und spielte sehr zerfahren. Nach einem Konter in der 20. Minute musste Eck seine ganze Kunst gegen Vogel zeigen. Die Hollfelder zeigten hier ein sehr passives Defensiverhalten. Nach einer Ecke in der 25. Minute kamen dann die Hollfelder zum Ausgleich. So dachten es zumindest die Zuschauer der Heimelf. Der Ball war klar einem halben Meter hinter der Torrlinie. Schiedsrichter Renner zeigte jedoch nicht zum Mittelpunkt und ließ die Partie weiterlaufen zum Erregen der Hollfelder und deren Anhänger.
Nach diesem nicht gegebenen Tor, setzen die Harsdorfer einen Konter an, der jedoch durck Eck gestoppt wurde. Auch hier zeigte der äußerst schlecht leitende Schiedsrichter eine erneute Fehlentscheidung. Anstatt den Foulverursacher Eck die Gelbe Karte zu zeigen, zeigte Renner Daniel Heißenstein die Gelbe Karte, obwohl dieser überhaupt nichts mit der Aktion zu tun hatte. In der weiteren Begegnung blieben die Harsdorfer immer wieder gefährlich durch Konter. Der ASV zeigte ein sehr schwaches Spiel und hatte kaum noch Torszenen zu bieten. In der 40. Minute flog dann noch M. Heißenstein mit Gelb-Rot vom Platz und dezimierte somit seine Mannschaft. Von da an war es schwer gegen die sehr gut gestaffelte Harsdorfer Elf noch etwas zu reißen. Die zweite Halbzeit begann mit zwei Auswechslungen beim ASV. Für Jakoby, der deutlich unter seiner Leistung spielte, kam M. Schäfer und für D. Heißenstein kam Christian Fuchs. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dem TSV. Gleich in der 46. Minute hatten sie ihre erste Chance. Der ASV begann schlecht. Nach knapp 52 Spielminuten hatte der ASV seine erste kleine Chance. Kurz danach verzog der Harsdorfer Kramer knapp neben das Gehäuse der Gäste. Ab der 58. Minuten hielt dann die Heimmannschaft mehr dagegen und erspielte sich Chancen. Nach zwei Eckbällen hatten M. Fuchs und C. Fuchs gute Chancen zum Ausgleich, verzogen jedoch knapp. Es gab immer wieder kleine Fouls, die den Spielfluss unterbrachen. Nach einem Konter in der 65. Minute standen sich zwei Harsdorfer vor dem Tor der Heimmanschaft im Weg und Schwarz konnte den Ball klären. Dann die 67. Minute. Heumann setzte sich auf der rechten Bahn gegen Haas durch und knallte den Ball aus gut 20 Meter ins Tor des ASV. Eck hatte hier keine Chance den Ball zu halten. In der Folgezeit gab es auf beiden Seiten Chancen zu Toren. Die Heimelf brauchte jedoch bis zur 76. Minute, ehe sie den Anschlusstreffer erzielten. Nach einem Freistoß erzielte M. Schäfer das 1:2. Dies sollte jedoch das einzige Tor am Tag für den ASV sein. In der 84. Minute entschied dann Kramer das Spiel zugunsten des TSV. Mit einem strammen Schuss ließ er Eck keine Chance und seine Mannen und deren Anhang jubeln. In den letzten Minuten stand dann nur noch der äußerst schlecht leitende Schiedsrichter Renner im Mittelpunkt. Er verlor total den Faden der Partie und war nicht mehr Herr auf dem Platz.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
