Sonntag, 05.09.2010

TSV Harsdorf 1919 e.V.

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TSV Harsdorf - SV Motschenbach 1:1 (1:0)

Sehr glücklicher Punktgewinn für Motschenbach

von Jörg Hinsche

Die Gäste aus Motschenbach begannen das Spiel sehr defensiv und versuchten die Räume eng zu machen. Mit Mann und Maus verteidigten sie ihr Tor und kamen in der ersten Hälfte zu keinen vernünftig vorgetragenen Angriffen. Der TSV, der mit Ingo Scharnagel (Urlaub), Markus Vogel (Montage) unf Matthias Nägel (Bänderriss) auf drei absolute Leistungsträger verzichten musste, spielte sich einige Chancen heraus und kam folgerichtig in der 24. Minute zur verdienten Führung. Ilyas Wille schlug einen langen Ball in den gegnerischen Strafraum und Patrick Kramer köpfte den Ball ins lange Eck. Bis zur Pause änderte sich nichts an dem Spiel. Harsdorf drückte und Motschenbach schlug die Bälle hinten raus. Auch nach der Pause bestimmten die Einheimischen das Spiel, doch der SVM erspielte sich zwei drei Konterchancen, wobei Fabian Dörfler im Harsdorfer Tor einmal sein ganzes Können aufbieten musste, um den plazierten Flachschuss zu parieren. In der 68. Minute fiel der bittere Ausgleichtreffer durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss von Oppelt. Der TSV versuchte dann mit viel Druck doch noch den Siegtreffer zu erzielen, doch außer mit einigen Fernschüssen kam man nicht durch das dichte Bollwerk der Gäste. Bei den Einheimischen merkte man, dass im Mittelfeld die ordnende Hand von Ingo Scharnagel fehlte und vor allem Sturmtank Markus Vogel wurde im Strafraum vermisst. Zudem verteilte Schiedsrichter Schülein für den TSV recht seltsame Gelbe Karten für harmlose Vergehen und ließ auf der anderen Seite viele Fouls ungestraft. Ein Punktverlust gegen einen sehr destruktiven Gegner, der mit drei Torschüssen ein sehr schmeichelhaftes Unentschieden erreichte.




ASV Hollfeld 2 - TSV Harsdorf 1:3 (0:1)

Harsdorf nimmt verdient drei Punkte mit nach Hause

von Tobias Schäfer

Der TSV Harsdorf tat sich gegen zehn Hollfelder schwer. Am Ende blieben jedoch die drei Punkte bei den Gästen. Beide Mannschaften begannen gut. Die Hollfelder hatten ihre erste Chance schon in der dritten Minute. Nach einer schönen Flanke von Heißenstein, köpfte T. Schäfer den Spielball aufs Tor der Harsdorfer. Torwart Dörfler reagierte aber schnell und konnte den Ball am Tor vorbei lenken. Im Anschluss gab M. Götschel einen Warnschuss aufs Tor der Heimmanschaft, verzog jedoch in aussichtsreicher Position. In der siebten Minute dann Eckball für die Gäste aus Harsdorf und Vogel köpfte zum 1:0 ein. T. Schäfer hatte nach dem Führungstreffer der Harsdorfer erneut eine gute Chance zum Ausgleich, die jedoch in einer Ecke endete. Die Ecke brachte wiederum eine gute Chance für den ASV. Stenglein konnte den Ball jedoch nicht im Gästetor unterbringen. Nach gut zehn Minuten dann die erste Gelbe Karte im Spiel, die Folgen haben sollte. M. Heißenstein bekam diese wegen Meckerns. In der elften Minute hatte dann der TSV Harsdorf durch P. Götschel einen erneuten Schussversuch. Dieser ging jedoch knapp drüber. Hollfeld tat sich in dieser Phase schwer gegen gut stehende Harsdorfer. In der 16. Minute bekamen dann die Harsdorfer ihre erste Gelbe Karte im Spiel. Kramer erhielt diese vom sehr schwachen Schiedsrichter Renner. Hier jedoch später mehr. Der ASV Hollfeld kam nicht mehr ins Spiel zurück und spielte sehr zerfahren. Nach einem Konter in der 20. Minute musste Eck seine ganze Kunst gegen Vogel zeigen. Die Hollfelder zeigten hier ein sehr passives Defensiverhalten. Nach einer Ecke in der 25. Minute kamen dann die Hollfelder zum Ausgleich. So dachten es zumindest die Zuschauer der Heimelf. Der Ball war klar einem halben Meter hinter der Torrlinie. Schiedsrichter Renner zeigte jedoch nicht zum Mittelpunkt und ließ die Partie weiterlaufen zum Erregen der Hollfelder und deren Anhänger. Nach diesem nicht gegebenen Tor, setzen die Harsdorfer einen Konter an, der jedoch durck Eck gestoppt wurde. Auch hier zeigte der äußerst schlecht leitende Schiedsrichter eine erneute Fehlentscheidung. Anstatt den Foulverursacher Eck die Gelbe Karte zu zeigen, zeigte Renner Daniel Heißenstein die Gelbe Karte, obwohl dieser überhaupt nichts mit der Aktion zu tun hatte. In der weiteren Begegnung blieben die Harsdorfer immer wieder gefährlich durch Konter. Der ASV zeigte ein sehr schwaches Spiel und hatte kaum noch Torszenen zu bieten. In der 40. Minute flog dann noch M. Heißenstein mit Gelb-Rot vom Platz und dezimierte somit seine Mannschaft. Von da an war es schwer gegen die sehr gut gestaffelte Harsdorfer Elf noch etwas zu reißen. Die zweite Halbzeit begann mit zwei Auswechslungen beim ASV. Für Jakoby, der deutlich unter seiner Leistung spielte, kam M. Schäfer und für D. Heißenstein kam Christian Fuchs. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dem TSV. Gleich in der 46. Minute hatten sie ihre erste Chance. Der ASV begann schlecht. Nach knapp 52 Spielminuten hatte der ASV seine erste kleine Chance. Kurz danach verzog der Harsdorfer Kramer knapp neben das Gehäuse der Gäste. Ab der 58. Minuten hielt dann die Heimmannschaft mehr dagegen und erspielte sich Chancen. Nach zwei Eckbällen hatten M. Fuchs und C. Fuchs gute Chancen zum Ausgleich, verzogen jedoch knapp. Es gab immer wieder kleine Fouls, die den Spielfluss unterbrachen. Nach einem Konter in der 65. Minute standen sich zwei Harsdorfer vor dem Tor der Heimmanschaft im Weg und Schwarz konnte den Ball klären. Dann die 67. Minute. Heumann setzte sich auf der rechten Bahn gegen Haas durch und knallte den Ball aus gut 20 Meter ins Tor des ASV. Eck hatte hier keine Chance den Ball zu halten. In der Folgezeit gab es auf beiden Seiten Chancen zu Toren. Die Heimelf brauchte jedoch bis zur 76. Minute, ehe sie den Anschlusstreffer erzielten. Nach einem Freistoß erzielte M. Schäfer das 1:2. Dies sollte jedoch das einzige Tor am Tag für den ASV sein. In der 84. Minute entschied dann Kramer das Spiel zugunsten des TSV. Mit einem strammen Schuss ließ er Eck keine Chance und seine Mannen und deren Anhang jubeln. In den letzten Minuten stand dann nur noch der äußerst schlecht leitende Schiedsrichter Renner im Mittelpunkt. Er verlor total den Faden der Partie und war nicht mehr Herr auf dem Platz





TSV Harsdorf - ATS Kulmbach 2:5 (2:1)

unnötige Niederlage

von Jörg Hinsche

Kurz vor Beginn der Partie zog ein Gewitter auf und es regnete so stark, dass der SR die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung anpfiff. Die Heimmannschaft fand sich auf der matschigen Seenplatte zu Beginn besser zurecht und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Patrick Götschel überraschte den ATS Torwart mit einem 25m Schuss in den Winkel. Danach spielte eigentlich nur der TSV und vergab einige sehr gute Chancen. Das 2:0 in der 22. Minute erzielte Nägel, der von der ATS Abwehr kaum zu halten war. In der 31. Minute hatte der ATS Abwehrspieler Hahn Glück, dass der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Kreyssig ihm nur die gelbe Karte zeigte, denn er riss den allein aufs ATS Tor laufenden Nägel kurz vor dem Strafraum klar um und nahm ihm damit die Chance zum 3:0.

Gäste kontern eiskalt

Kurz vor der Pause konteren die Gäste nach einem Eckball der Heimmannschaft und profitierten von einem im Wasser liegen bleibenden Ball, den Wesser nicht mehr klären konnte. Ebert startete durch und schloss eisklat ab. Nach der Pause hatte Vogel nach schönem Zuspiel von M. Götschel noch die Chance zum 3:1, doch er verzog knapp. In der 66. Minute erzielte erneut Ebert per Kopf nach einem Eckball das 2:2; dabei sah die TSV Abwehr nicht sehr gut aus. in der 72. Minute klärte Wille im eigenen Torraum und prallte an den Pfosten. Alle riefen schlag den Ball raus um dem Spieler die Möglichkeit zur Behandlung zu geben. Selbst der Spieler Schomberg, der zu diesem Zeitpunkt den Ball 20 Meter vor dem Tor hatte, rief: ich hau ihn raus; daraufhin drehten sich die meisten Spieler ab und Schomberg schoss den Ball ins leere Tor. So macht sich der ATS sicherlich viele Freunde, das ist absolut unsportlich!!!. Natürlich auch naiv von den Harsdorfer Spielern, die sich darauf verlassen haben. Danach versuchte der TSV noch zum Ausgleich zu kommen, doch fehlte dabei die klare Linie im Spielaufbau. In der 79 Minute dann die endgültige Entscheidung als Wachter von der Außenlinie einen Freistoss scharf nach innen schlug und er durch Freund und Feind hindurch im Tor landete. Das 2:5 durch Luft in der Nachspielzeit hatte nur noch statistische Bedeutung. Eine unnötige Niederlage für den TSV, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nägel kurz nach der Pause und dem 2:3 seine spielerische Linie komplett verlor





1. FC Marktleugast - TSV Harsdorf 7:1 (1:1)

Schützenfest nach der Halbzeit

von gerhard schmidt

Beide Mannschaften lieferten sich in der ersten Halbzeit über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Die Gäste hatten bei Standardsituationen im Luftkampf leichte Vorteile, verfehlten aber meist das Ziel. Die Hausherrenführung resultierte aus entschlossenem Nachsetzen von Schubert, der den Befreiungsschlag von Torwart Dörfler abblocken konnte. Den Abpraller erkämpfte sich Sturmpartner Bauer, der dann uneigennützig für seinen in der Mitte lauernden Sturmpartner auflegte. Ohne Mühe schob Schubert aus fünf Metern ein. Der Ausgleich der Gäste resultierte aus einem weiten Einwurf, den die FC-Abwehr etwas hektisch vor die Füße von Vogel abwehrte. Der ließ sich die Chance aus zwölf Metern in halblinker Position nicht nehmen und glich unhaltbar für Torwart Tichatschke in den Winkel aus. Mit dem 1:1 gingen beide Mannschaften leistungsgerecht in die Pause. Mit Wiederanpfiff übernahm der FC mehr und mehr die Initiative. Die Gäste hatten zunächst Glück dass Turbanisch und im Nachsetzen Bauer an der Querlatte scheiterten. Dies war aber das Signal für einen nun wie entfesselt aufspielenden FC, der den hoch gehandelten Tabellenführer am Ende regelrecht zerlegte. Den Auftakt machte Bauer, als er Gegenspieler Wille und Torwart Dorfler in klasse Manier zum 2:1 vernaschte. Schubert erhöhte nach einem Traumpass von Schramm über 30 Metern mit Flachschuss per Außenrist ins lange Ecke zum 3:1 und fünf Minuten später per Kopf zum entscheidenden 4:1. Fortan war jede Gegenwehr der Heumann-Truppe erloschen und dem FC gelang gegen resignierende Gäste einfach alles. Titus per schönem Lupfer über den herauseilenden Gästekeeper, Krumpholz nach langem Spurt aus der eigenen Hälfte am zweiten Pfosten und feiner Hereingabe von Schubert, und erneut Titus mit trockenem 25-Meter-Strich trafen zum nicht für möglich gehaltenen Schützenfest. Schiedsrichter Wagner leitete einwandfrei, gefiel vor allem durch seine vorbildliche Vorteilsauslegung.

 



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